Chinesische Medizin

Akupunktur, Tuina-Massage, Phytotherapie, Qigong, Ernährung

Die chinesische Medizin ist ein über 3000 Jahre altes Medizinsystem. In der Chinesischen Medizin hängt die Gesundheit von einem dynamischen Gleichgewicht zwischen den gegensätzlichen Kräften von Yin und Yang ab. Es ist ein Lebenskonzept, das in allen Bereichen des Lebens angewendet werden kann. Yin, das weibliche Prinzip und Yang das männliche Prinzip, sind gegenteilig, aber auch in beiden enthalten.

 

Besteht ein Ungleichgewicht zwischen Yin und Yang kann es zu Stagnation, Leere oder Fülle im Körpersystem kommen. Durch folgende Methoden der Chinesischen Medizin können wir unseren Körper in seinen natürlichen selbstregulierenden Funktionen unterstützen. Wir erreichen so ein dynamisches Gleichgewicht, in dem Energie fliesst und wir uns gesund fühlen.

 

Die chinesische Medizin hat den Vorteil, dass sie auf verschiedene Methoden zurückgreifen kann, um Sie auf Ihrem Weg zu Gesundheit zu unterstützen.

 

Mittlerweile hat die WHO die traditionelle chinesische Medizin als Therapie 2018 in ihren ICD-11 Katalog  (Internationale Klassifikation der Krankheiten) vorläufig aufgenommen.

 

Ein im 2017 publizierter Überblick über die aktuelle Studienlage (Australian Acupuncture and Chinese Medicine Association AACMA: The Acupuncture Evidence Project. Jan 2017) führt eine ganze Reihe von Krankheiten auf, die in Studien erfolgreich behandelt werden konnten:

 

 

Akupunktur

 

Akupunktur ist ein Teilgebiet der Chinesischen Medizin und eine klinisch wirksame Methode zur Behandlung verschiedenster Beschwerden.

 

Entlang des Körpers verlaufen 12 Hauptmeridiane sowie diverse weitere Leitbahnen auf denen über 360 Akupunkturpunkte lokalisiert sind. In diesen Leitbahnen fliesst die Lebensenergie “Qi“. Durch die Anwendung feiner Akupunkturnadeln werden Körperfunktionen aktiviert und der Energiefluss reguliert. 

Moxibustion und Schröpfen

 

Bei der Moxibustion handelt es sich um eine Sonderform der Akupunkturtherapie. Durch das Abbrennen des gepressten Beifuss-Krautes, welches direkt auf die Akupunkturnadeln aufgesteckt wird, oder in Form von Zigarren an den Akupunkturpunkt herangeführt werden, können durch Erwärmen der Akupunkturpunkte, Therapieerfolge erzielt werden.

 

Schröpfen ist ein altes und bekanntes ausleitendes Verfahren und ebenfalls ein Teil der Akupunkturbehandlung. Die Schröpfgläser werden durch Unterdruck auf der Haut befestigt und erzeugen so eine lokal verstärkte Durchblutung entlang der Leitbahnen und Akupunkturpunkten und somit Bewegung der Lebensenergie Qi.